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Ungerechte Verteilung – Eine alternativlose wirtschaftliche Ordnung?

Arjun Appadurai, Marcel Fratzscher
12,00€ inkl. MwSt.

Erscheinungstermin:
22. November 2019

Arjun Appadurai und Marcel Fratzscher diskutieren den globalen Kapitalismus und das Spannungsverhältnis zwischen Global und National.
Teil der Reihe

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Die Illusion, die Gegenwart mit nationalistischer Politik meistern zu können, wird offenbar, wenn man den Blick auf die drängendsten Herausforderungen richtet: Sie sind global und transnational. Wie können wir über Grenzen hinweg gestaltend politisch agieren, aber trotzdem unsere Souveränität behalten? Der Globalisierungsvordenker Arjun Appadurai und der Ökonom Marcel Fratzscher denken gemeinsam über die Versöhnung von Wirtschafts- mit sozialer Ordnung nach, über freie und regulierte Märkte, über Zuversicht und den Glauben an die eigene Gestaltungskraft.

Deutsch-Englisch
Klappenbroschur
ca. 80 Seiten, 14 x 20,5 cm
ISBN 978-3-96476-301-3
erscheint am 22. November 2019

Über die Autoren


Der indische Anthropologe Arjun Appadurai geht in seiner Arbeit den Zusammenhängen von Modernität, Globalisierung und der Anthropologie von Raum und Zeit auf den Grund. Die negativen Auswirkungen von Globalisierung verortet er in einer tiefgreifenden Verunsicherung der Identität, sei es von lokalen oder auch nur vorgestellten (»imaginierten«) Gemeinschaften. In Publikationen wie Geographie des Zorns formuliert er einen pragmatischen Ansatz der Globalisierung und prognostiziert die Auflösung des Nationalstaats. Nach Lehraufträgen an der University of Chicago, Yale University sowie an der New School in New York ist er seit 2008 Goddard Professor für Medien, Kultur und Kommunikation an der New York University.


Immer wieder ist seine Stimme zu aktuellen wirtschaftspolitischen Debatten zu hören: Zuletzt mit seinem Buch Verteilungskampf – warum Deutschland immer ungleicher wird, in dem Marcel Fratzscher die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen steigender Ungleichheit untersucht. Der Ökonom, der sich als Europäer und Deutscher versteht, studierte in Kiel, Oxford, Harvard und Florenz. Es folgten u.a. Stationen in Jakarta, bei der Weltbank in Washington, D.C. und zuletzt bei der Europäischen Zentralbank. Seit 2012 leitet er das »Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung« (DIW) in Berlin.

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