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Grenzenlose (Un-)Ordnungen – Mobilität und Grenzen im Wandel?

Shalini Randeria, Wolfgang Kaschuba
12,00€ inkl. MwSt.

Erscheinungstermin:
22. November 2019

Wie werden Grenzen gezogen, wer gehört zu uns und wer nicht? Shalini Randeria und Wolfgang Kaschuba spüren den Spannungen nach zwischen Sesshaftigkeit und Mobilität, zwischen »Wir und Die«.
Teil der Reihe

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Nationale und regionale Identitäten und Lebenswelten erscheinen uns oft naturgegeben. Doch unsere kartographierte Welt ist geprägt durch die Kolonialgeschichte, durch Ausgrenzung und die Sicherung von Privilegien. Braucht eine offene Gesellschaft auch offene Grenzen? Oder muss sie im Gegenteil ihre Abgrenzung umso entschiedener durchsetzen, je offener sie sein möchte? Die Sozialanthropologin Shalini Randeria und der Ethnologe Wolfgang Kaschuba zeichnen in ihrem Dialog die »Verflechtungsgeschichte« der Moderne und ihre Ordnungskonzepte nach. 

Deutsch-Englisch
Klappenbroschur
ca. 80 Seiten, 14 x 20,5 cm
ISBN 978-3-96476-302-0
erscheint am 22. November 2019

Über die Autoren


Die Soziologin und Sozialanthropologin Shalini Randeria treibt die Frage nach den Widersprüchlichkeiten der Globalisierung und die Auseinandersetzung mit den vielen Gesichtern der Moderne um. In ihrer Arbeit stellt die Kosmopolitin eurozentristische Sichtweisen in Frage: Ob es um Bevölkerungspolitik, Flüchtlinge, Post-Kolonialismus oder internationales Recht geht – sie eröffnet den Europäer*innen einen neuen Blick auf die Welt. Geboren in den USA und aufgewachsen in Indien, studierte und arbeitete sie unter anderem in Oxford, Berlin, Zürich, Budapest, Genf und Wien, wo sie seit 2015 das »Institut für die Wissenschaften vom Menschen« (IWM) leitet. Seit 2017 ist sie außerdem Direktorin des »Albert Hirschman Centre on Democracy« in Genf.


Alltag und Kultur in der europäischen Moderne, nationale und ethnische Identitäten oder die Erforschung urbaner Räume – der Ethnologe Wolfgang Kaschuba setzt sich in seiner Arbeit mit zentralen Fragen wie der Überwindung der Distanz oder der Inszenierung des Nationalen in der europäischen Moderne auseinander. Als Direktor des »Instituts für empirische Migrations- und Integrationsforschung« der Humboldt-Universität zu Berlin bringt er sich in aktuelle gesellschaftliche Diskussionen ein und nimmt etwa zur Flüchtlings- und Migrationsdebatte Stellung.

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