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Offene Horizonte in Zeiten der Abschottung

Souleymane Bachir Diagne, Mathias Énard


12,00€ inkl. MwSt.
Teil der Reihe

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Der Schlaf der aufklärerischen Vernunft, seine Kehrseite, ist die Abwertung der vermeintlichen Peripherie (und seine koloniale Ausbeutung) durch das Abendland. Wie kann Europas Absolutheitsanspruch überwunden werden – welche Alternativen zum westlichen Universalismus lassen sich finden, wenn man den Blick auf andere Regionen weitet? Der Philosoph Souleymane Bachir Diagne und der Orientalist und Schriftsteller Mathias Énard greifen auf das afrikanische Konzept des Ubuntu zurück, aktualisieren es für die Gegenwart und bieten damit eine Perspektive für einen globalen Humanismus.

 

»Ist das Postkoloniale eine Kriegsmaschinerie gegen das Universelle oder im Gegenteil eine Einladung, nun wirklich das menschliche Universelle zu erschaffen, also ein wirklich universelles Universelles?« Souleymane Bachir Diagne

»Wir müssen begreifen, dass die Höhle des Löwen, in die wir uns heute begeben haben, das kapitalistische Denken ist, das uns zwar Glück und Freiheit beschert, aber auch baldige Zerstörung. Ein Ubuntu für morgen hieße, ›ich bin, was ich bin, dank allen, die sind, ob Mensch, Pflanze oder Tier‹.« Mathias Énard

Deutsch-Englisch
Klappenbroschur
80 Seiten, 14 x 20,5 cm
ISBN 978-3-96476-308-2

Über die Autoren


Der Philosoph Souleymane Bachir Diagne verknüpft afrikanische, islamische und europäische Ideengeschichte mit politischer Philosophie. Er ist Lehrstuhlinhaber für Französisch und Romanische Philologie an der Columbia University New York.

Mathias Énard

Der studierte Orientalist Mathias Énard ist eine der wichtigsten Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur. Er setzt sich mit den dunklen Facetten wie den uneingestandenen Sehnsüchten Europas auseinander.