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Steht die Vergangenheit uns noch bevor?

Swetlana Alexijewitsch, Ruprecht Polenz
12,00€ inkl. MwSt.

Erscheinungstermin:
22. November 2019

Wo sind die hin, die einst in Russland für die Freiheit auf die Straße gingen? Swetlana Alexijewitsch und Ruprecht Polenz gehen den Brüchen und Kontinuitäten der russischen Geschichte und Gegenwart auf den Grund.
Teil der Reihe

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Ohne Bewusstsein der Vergangenheit lässt sich in der Gegenwart keine Zukunft entwerfen und lenken. Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und der Außenpolitiker Ruprecht Polenz sprechen über die Beziehungen zwischen Russland und Europa, das Vermächtnis der Sowjetunion im homo sovieticus sowie über Möglichkeiten öffentlichen oder privaten Widerstands. Freiheit, darüber sind sie sich einig, kann nicht importiert oder allein durch äußeren Druck erzwungen werden. Sie muss sich aus einer gesellschaftlichen Ordnung heraus entwickeln, aus einem Sog, den das Freiheitsversprechen auslöst.

Deutsch-Englisch
Klappenbroschur
80 Seiten, 14 x 20,5 cm
ISBN 978-3-96476-303-7
erscheint am 22. November 2019

Über die Autoren


Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch ist die Chronistin der roten Utopie: In ihren preisgekrönten Büchern lässt sie einen Chor von Zeitzeugen zu Wort kommen und bewahrt ihre Geschichten vor dem Vergessen. Vom Zweiten Weltkrieg bis in unsere Gegenwart hält sie darin der Welt einen Spiegel vor, der die Absurdität von Krieg und Gewalt überdeutlich hervortreten lässt. Geboren 1948 als Tochter einer Ukrainerin und eines weißrussischen Soldaten, wuchs Swetlana Alexijewitsch in Weißrussland auf und arbeitete nach dem Studium der Journalistik in Minsk als Reporterin und Lehrerin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt 2015 den Nobelpreis für Literatur.


Ruprecht Polenz, Jahrgang 1946, ist CDU-Politiker und lebt in Münster. Von 1994 bis 2013 gehörte er dem Deutschen Bundestag an und war von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages sowie von April bis November 2000 Generalsekretär der CDU. Er äußert sich regelmäßig zu tages­­po­li­­tischen Entwicklungen und ist als Vorsitzender der Gesellschaft für Osteuropakunde ein gefragter Experte zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Osteuropa. Seit 2015 ist er offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia.

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